Lio fühlt sich fremd in seiner eigenen Welt. Zu laut. Zu hell. Zu viel. Als er Synaptica entdeckt – einen Ort aus Nebel und Licht, in dem Gedanken Gestalt annehmen …
Herzschlag im Nebel
Aufbruch nach Synaptica
14,90 €
- Seiten
- 340
- Format
- Paperback
- Sprache
- Deutsch
- Alter
- ab 10
Über das Buch
Lio fühlt sich fremd in seiner eigenen Welt.
Zu laut. Zu hell. Zu viel.
Als er Synaptica entdeckt – einen Ort aus Nebel und Licht, in dem Gedanken Gestalt annehmen – verändert sich alles.
Hier ist Lio nicht allein.
Flux, ein leuchtendes Wesen mit dem Takt eines eigenen Herzschlags, wird sein Begleiter. Gemeinsam erkunden sie fremde Landschaften, folgen leuchtenden Spuren und stellen sich Schatten, die am Rand der Welt lauern.
Doch je stärker Lio wird, desto deutlicher zeigen sich die Risse.
Und hinter ihnen wartet etwas, das nicht zufällig auf ihn gewartet hat.
Eine magische Geschichte über das Anderssein, das Wachsen an der eigenen Wahrnehmung –
und die Kraft, die entsteht, wenn man beginnt, sich selbst zu verstehen.
Für alle, die anders lesen
Kurze Kapitel
400–800 Wörter pro Kapitel. Lesefluss ohne Verlust – klare Einstiegspunkte, wenn man eine Pause braucht.
Bewusste Typografie
Schrift, Zeilenabstand und Seitenlayout sind so gewählt, dass der Text nicht vor den Augen verschwimmt.
Schneller Einstieg
Keine langen Beschreibungspassagen zu Beginn. Die Geschichte beginnt dort, wo es anfängt zu bewegen.
Psychologie als Welt
Inneres Erleben wird zur Geographie. Was sich schwer in Worte fassen lässt, bekommt einen Namen und eine Form.
Ab 10 Jahren – und darüber hinaus
Offiziell für Lesende ab 10. Tatsächlich für alle, die sich noch daran erinnern, wie es war, nicht ganz richtig zu sein.
Aus der Erfahrung heraus
Geschrieben von jemandem mit ADHS und AuDHD – nicht über Neurodivergenz, sondern aus ihr heraus.
Willkommen in Synaptika
Synaptika ist eine Welt, die aus dem Innenleben entstanden ist. Jedes ihrer Elemente hat ein psychologisches Pendant: Die Wurzelkreise sind Orte der Regulation, des Atemholens, des Kommens-zu-sich. Die Wächterräume beherbergen die Schutzmechanismen, die man im Laufe eines Lebens aufgebaut hat. Der Blütenhain ist der Ort, an dem Überwältigung in Schönheit übergeht.
Die Antagonisten – die Dysphoren und Phoboriden – sind keine Schurken im klassischen Sinne. Sie sind Manifestationen dessen, was entsteht, wenn das System unter Druck gerät. Sie anzutreffen bedeutet nicht Niederlage, sondern Erkenntnismöglichkeit.
Lio, der Protagonist, ist kein Held, der auszieht, um die Welt zu retten. Er ist jemand, der lernt, sich selbst zu navigieren – begleitet von Flux, einem Wesen, das so vieles weiß und so wenig erklären kann.