Arden Mey

Arden Mey

Autor der InfinityMinds-Reihe

Arden Mey weiß, wie es sich anfühlt, wenn Gedanken schneller sind als Worte und Gefühle größer als Räume. Aufgewachsen mit einem Innenleben, das sich nie ganz erklären ließ, hat Arden Mey einen anderen Weg gewählt: das Erzählen. Als Autor und …

Über Arden Mey

Arden Mey weiß, wie es sich anfühlt, wenn Gedanken schneller sind als Worte und Gefühle größer als Räume. Aufgewachsen mit einem Innenleben, das sich nie ganz erklären ließ, hat Arden Mey einen anderen Weg gewählt: das Erzählen.
Als Autor und Workshop-Begleiter arbeitet Arden Mey mit Kindern und Jugendlichen, die die Welt intensiver, lauter und bunter wahrnehmen als andere — und die oft noch lernen, dass genau das eine Stärke sein kann. Die InfinityMinds-Reihe ist aus dieser Arbeit gewachsen: aus echten Erlebnissen, echten Fragen und dem Wunsch, Geschichten zu schreiben, in denen neurodivergente Kinder sich wirklich wiederfinden — nicht als Problem, das gelöst werden muss, sondern als Protagonist ihrer eigenen Welt.
Der Herzschlag im Nebel ist der Beginn dieser Reise.

Schreiben als Weltenbau

Arden Mey entwickelt keine Welten am Reißbrett – er bewohnt sie. Die Welt Synaptika, in der die InfinityMinds-Saga spielt, ist über Jahre gewachsen: zuerst als inneres Bild, dann als Sprache für Dinge, die sich anders nicht sagen ließen. Dysphoria ist dort kein medizinischer Begriff, sondern ein Wesen. Überreizung ist keine Diagnose, sondern eine Wetterlage. Was im Innenleben als chaotisch und schwer beschreibbar gilt, bekommt in Synaptika einen Namen, eine Form, eine Geographie.

Das macht die Bücher zu mehr als Unterhaltung: Sie bieten ein gemeinsames Vokabular. Eltern und Kinder, die dieselbe Welt gelesen haben, sprechen danach manchmal anders miteinander – über Gefühle, die vorher keinen Namen hatten.

Schreiben mit ADHS und AuDHD

Das Schreiben selbst ist für Arden Mey ein hochintensiver Prozess – mit allem, was das bedeutet. Lange Stillstände, in denen die Welt nur existiert, aber noch keine Worte hat. Dann plötzliche Schreibphasen, in denen Kapitel entstehen, als wären sie schon immer fertig gewesen. Das Buch wurde nicht trotz dieser Dynamik geschrieben, sondern durch sie.

Die Buchstruktur – kurze Kapitel, klare Szenenübergänge, ein Rhythmus, der sich wiederholt und variiert – ist kein Zugeständnis an ein breites Publikum. Es ist die Art, wie Arden Mey selbst am liebsten liest. Und schreibt.

Das Pseudonym

Timo Schüler schreibt als Arden Mey – ein Pseudonym, das aus praktischen und gestalterischen Gründen entstand. Praktisch, weil „Schüler" international schwer auszusprechen ist und das „ü" in digitalen Systemen Probleme verursacht. Gestalterisch, weil Arden Mey als Name zur Welt passt, die er beschreibt: geerdet, leicht fremd, mit einem Klang, der nicht sofort einzuordnen ist.

„Ich habe Bücher geschrieben, die ich als Kind gesucht und nicht gefunden habe. Jetzt hoffe ich, dass andere sie finden.“
Arden Mey

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